Wie alle Mutties es wissen, egal wie gut und teuer das Spielzeug ist, das Kind verliert sehr schnell das Interesse daran und sucht ständig neue Eindrücke. Es ist normal. Nur für uns heißt es entweder wir kaufen ihm noch mehr Spielzeug (dabei denken wir “Dieses mal kaufe ich ein Markenteil, bestimmt hat mein kleine Schatz dann viel mehr Spaß beim Spielen”…ja.. ja.. klar) oder die zweite Variante: wir basteln ihm das Spielzeug aus alltäglichen Sachen.
Vorteile der zweiten Variante sind dann :
- Kosten – sehr gering
- pädagogisch gesehen ist dies sehr ratsam: trainiert Fein- und Grob -Motorik
- Das Spielzeug hat nicht jeder, also UNIKAT
- Beschäftigungstherapie für die Mutter
Ich würde vorschlagen, wie fangen mit dem Babiespielzeug an.
- Flaschenrassel. Ihr braucht eine leere Plastikflasche, dann füllt ihr sie mit kleinen Mengen Reis, Mais, Bohnen, Linsen oder Erbsen. Deckel zu, fertig ist das Spielzeug. Ich mache direkt mehrere Varianten von Flaschenrasseln und verteile sie dort wo das Kind sich aufhält. So muss ich Baby-Spielzeug nicht immer hinterher schleppen. Ihr könntet auch kleine Behälter wie verschließbare Plastikdosen und alte Pillenbehälter dafür verwenden.
- Spieltuch. Hier ist eure Fantasie gefragt. Ich habe ein Stück Stoff doppelt gefaltet und dann die Kanten zusammengenäht. Ich muss aber gestehen, dass ich extra für den Tuch eine kleine Investition in Form von gekauften Bändchen getätigt habe. Sie werden dann ebenso doppelt gefaltet und angenäht. Ihr braucht dafür keine Nähmaschine. Dann wird das Tuch verzerrt, mit dem, was Ihr Zuhause so findet: große Knöpfen, Perlen, Applikationen usw. Die Teile müssen aber gut angenäht sein.Das war es dann für das erste Mal. Danke für das Vorbeischauen.
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